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Pablo Picasso - Biografie

(Malaga 1881 - 1973 Mougins)

Picasso erhält seine erste Ausbildung vom Vater, dem akademischen Maler José Ruiz Blanco und an Kunstschulen in Barcelona, wohin die Familie 1895 übersiedelt. Verkehrt im Avantgardekreis um das Café/Kabarett «Els Quatre Gats». In Madrid gibt er zusammen mit Francisco de A. Soler die Zeitschrift «Arte joven» heraus. Ab 1900 gelegentlich, nach 1904 ständig in Paris. Im Februar 1901 erschiesst sich Picassos Künstlerfreund Carlos Casagemas in Paris; bis 1904 entstehen in der Blauen Periode melancholische Bilder unter Einfluss Henri de Toulouse-Lautrecs, des Symbolismus und des Jugendstils. 1905-06 Rosa Periode mit Gauklern und Zirkusleuten. Ausgehend von der Kunst Paul Cézannes und unter Eindruck der afrikanischen Stammeskunst entwickelt Picasso ab 1906 im Austausch mit Georges Braque den Kubismus. Um 1920 figürliche Darstellungen in neoklassizistischem Stil. Surrealistische Werke in den 1920er Jahren. 1928 erste Eisenplastiken, in teils konstruktivistischer, teils anthropomorpher Gestaltung. Wichtiges Bildthema bleibt für Picasso der weibliche Akt. 1937 entsteht das monumentale Wandbild Guernica als leidenschaftliche Anklage gegen den Bürgerkrieg für den spanischen Pavillon der Weltausstellung in Paris.

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